ZSO Mittleres Reusstal

Herzlich willkommen bei der ZSO Mittleres Reusstal!

Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Mittleres Reusstal ist zuständig für 12 Gemeinden von Islisberg bis Tägerig mit insgesamt 25’000 Einwohnern. Als Teil des Bevölkerungsschutzes unterstützt der Zivilschutz in Katastrophenereignissen und Notlagen. Ausserdem leistet er Dienste zu Gunsten der Gemeinschaft.

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«Undenkbar ohne Zivilschutz»

geschrieben am 7.12.2016

Einsatz des Zivilschutzes am Weihnachtsmarkt

Knapp 200 Manntage leistet der Zivilschutz Mittleres Reusstal mit 67 Dienstleuten während 11 Tagen im Jahr 2016 für den 22. Christchindli-Märt in Bremgarten. Der Einsatz ist mittlerweile zur Tradition geworden und für die Organisatoren nicht mehr wegzudenken. Die Dienstpflichtigen melden sich gerne und teils freiwillig für diesen beliebten Einsatz zu Gunsten der Gemeinschaft.

Seit 2004 hilft der Zivilschutz jedes Jahr beim Auf- und Abbau des bekannten Marktes in Bremgarten. Vorher half er bereits sporadisch aus. Die Zusammenarbeit gestaltet sich sehr gut. „Wir sind ein eingespieltes Team, optimieren die Prozesse ständig und passen sie bei Bedarf an“, führte Martin Ruta aus, Kommandant der Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal, der 11 Gemeinden von Islisberg bis Tägerig angehören. Man pflegt gute Kontakte zum OK, zum Verein und zu den involvierten Stellen (wie Marktchef, Bauamt etc.). „Es ist ein Einsatz zu Gunsten der Gemeinschaft, eine Abwechslung zum normalen Betrieb und deshalb sehr beliebt bei den Dienstleistenden“, freute sich Ruta. Und er fuhr fort: „Es melden sich immer Freiwillige. Es ist eine dankbare Arbeit, jeder sieht den Sinn und Zweck seines Diensteinsatzes.“ Die Arbeiten des Zivilschutzes decken eine breite Palette ab – vom Verkehrsdienst, Bahnwache über Transporte sowie den Auf- und Abbau von Infrastruktur des Vereins Christchindli-Märt. Rund 100 Christbäume werden verteilt und von der Männerriege geschmückt.

Als Gegenleistung erhält der Zivilschutz die Verpflegung der Dienstpflichtigen durch das OK. Die Finanzierung des Zivilschutzes läuft über die Trägergemeinden der Zivilschutzorganisation und durch die Sozialversicherung (EO) wegen des Lohnausfalls.

Herausragender Werbeeffekt

Raymond Tellenbach, Stadtammann, unterstrich die Bedeutung der Hilfe durch den Zivilschutz: „Sie ist sehr wichtig und wir sind sehr froh darüber.“ Der Weihnachts- und Christchindli-Märt ist von herausragender Bedeutung für Bremgarten, das als „Sympathieträger“ erkannt werde und von einem unglaublichen Werbeeffekt regional bis international profitieren könne. „Der Markt ist mit seinem breiten kulturellen Angebot viel mehr als ein ‚Hindurchlaufen‘. Dazu trägt die Weihnachtsbeleuchtung ihren grossen Teil bei. Der Markt ist der wichtigste und bedeutendste in der vielseitigen Bremgarter Markttradition. „Von den jeweils rund 100‘000 Besuchern gehen 95 Prozent mit Freude nach Hause und erzählen davon“, ist sich Tellenbach sicher.

Sehr froh und dankbar

„Es ginge nicht ohne Zivilschutz“, sagte Ursula Lightowler, Präsidentin des Christchindli-Märtvereins, und fuhr fort: „Der Zivilschutz bietet viel Arbeitskraft und durch seine Angehörigen viele Kenntnisse im Handwerk, was für den Auf- und Abbau eine Notwendigkeit darstellt. Ich hoffe auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit. Ich bin ihm sehr dankbar.“ Lightowler wirkt seit Beginn des Christchindli-Märts mit. Seit die Stadt 1994 verkehrsbefreit wurde, findet jährlich der romantische Markt am Ende des Jahres in den Gassen des Bezirkshauptortes statt. Anfangs auf privater Basis mit knapp zehn Leuten, wurde ein Verein erst 2002 gegründet. Das Budget beträgt mittlerweile 300‘000 Franken. Haupteinnahmequelle ist der Verkauf von Glühwein an einer guten Handvoll Ständen.

Traum für den Markt

„Ich habe einen riesigen Traum“, erzählt Lightowler mit glänzenden Augen. „Ich möchte eine Eisbahn auf dem Marktgelände, wo die Besucher rund um einen schön dekorierten Weihnachtsbaum herum ihre Kurven drehen können.“ Solche Highlights gibt es bereits in New York oder Moskau. Warum also nicht auch in Bremgarten!

Rund 320 Marktstände zählt der Bremgarter Weihnachtsmarkt heutzutage. Begonnen hat man mit ca. 200 Ständen. Die Anzahl stieg jedoch schnell gegen 300 an. Marktchef Walter Friedli weiss darüber zu berichten und erwartet bei idealem Wetter am Wochenende gut 100‘000 Besucher. Nebst weihnächtlichem Angebot gibt es den von früher herrührenden Warenmarkt als Kunsthandwerker, die ihr Können demonstrieren.

Mögen die Bremgarter Stadtgötter den Träumen der Vereinspräsidentin gut gesinnt sein.

Ferdinand Weissenbach

Einsatz im Entlebuch

geschrieben am 3.6.2016

Pioniere der ZSO Mittleres Reusstal waren eine Woche im Entlebuch im Einsatz

Marbach LU, 30. Mai 2016, Vormittag. Mit einer Gondelbahn, die im Winter begeisterte Skifahrer und im Sommer Wanderer auf die Marbachegg bringt, fuhren rund 40 Angehörige des Zivilschutzes (AdZS) Mittleres Reusstal zum Lagerhaus, das für diese Woche ihr Quartier sein sollte. Unter der Woche ist wenig los, die Seilbahn eigentlich ausser Betrieb, nur für die AdZS wurde sie in Betrieb genommen.

Geplant waren verschiedene Arbeitsplätze, an denen hauptsächlich Fusswege saniert, ausgebessert und Instand gestellt werden mussten. Unerwartet ist auf Bitte der Gemeinde Marbach ein weiterer Arbeitsplatz dazu gekommen. Oberhalb einer Weide hat sich in einem Bach Geschiebe gesammelt, und wegen der anhaltenden Regenfälle wurde dieses über besagte Weide gespült. Der Bauer hat hier um Hilfe gebeten, die Weide von den Steinen, Ästen und Sand zu befreien. Entsprechend dankbar war dieser Bauer, als ihm eine Gruppe Zivilschützer zur Unterstützung kam. Ein zusätzliches Glück ist, dass einer davon im Berufsleben als Baggerfahrer arbeitet und entsprechend feinfühlig mit dem schweren Gerät umgehen konnte.

Mit der lokalen ZSO (Zivilschutzorganisation) hätte man sich abgesprochen, erklärte Martin Ruta, Kommandant der ZSO Mittleres Reusstal. Das hätte bei früheren ausserregionalen Einsätzen schon für Unstimmigkeiten gesorgt, weshalb denn „fremde“ Zivilschützer da helfen würden. Hier aber war man froh über die zusätzliche Hilfe, denn kurz zuvor stand die lokale Organisation schon im Einsatz für den Auf- und Abbau des Schwingfests in Marbach.

Der einwöchige Einsatz der AdZS diente einerseits der Bevölkerung, andererseits konnten die Zivilschützer aber auch diverse Maschinen und Techniken im praktischen Einsatz beüben.

Auf einem anderen Arbeitsplatz wurde gar eine Fussgängerbrücke montiert, eine Metallkonstruktion, die auf Stahlträgern ruht. Doch trotz der schweren Arbeiten im unwegsamen Gelände spürte man auf allen Arbeitsplätzen die Motivation der Zivilschützer. Der grosse Einsatz stiess dementsprechend auch auf grosse Anerkennung seitens Raymond Tellenbach, der als Stadtammann von Bremgarten und als Vertreter des Regionalverbandes des Zivilschutzes am Mittwoch angereist war, um sich vom Einsatz ein Bild vor Ort zu machen. Ebenfalls dabei war Fabian Bucher, welcher den Einsatz vonseiten der Organisation „bergversetzer“ vermittelt hat, und auch er zeigte sich zufrieden und lobte das Engagement des Zivilschutzes.

„bergversetzer“ organisiert und vermittelt Gruppen- und Einzeleinsätze ins Berggebiet, um Bergbauern, Alpgenossenschaften, Gemeinden, Verkehrsvereinen etc. bei Bau- und Säuberungsarbeiten zu helfen. Bei „bergversetzer“ handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete) und der Schweizer Berghilfe.

Eine Explosion, Brückenbau und ein Ausflug

geschrieben am 14.5.2014

Die Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal hat in einer intensiven Woche geübt und gebaut.

Auf der Häuserkampfanlage im Militärgelände in Bremgarten haben die Pioniere ihr Handwerk trainiert. Das Szenario: In der Unterstadt gab es eine Explosion eines Gastanks, mehrere Gebäude wurden dadurch beschädigt. So mussten Türrahmen abgestützt werden, um das Zusammenbrechen zu verhindern, und versperrte Durchgänge geöffnet werden. Ebenfalls wurde der Einsatz der Schmutzwasserpumpe beübt.

Nicht nur im Militärgelände waren die Pioniere unterwegs – geübt wurde auch in Zufikon. Hier sogar mit einem zusätzlichen Nutzen für die Bevölkerung: Die Gerüste werden fürs Zufikerfäscht, das Mitte Juni stattfindet, gebraucht.

Und noch an einem weiteren Ort waren die Pioniere: In Oberlunkhofen wurde eine Fussgängerbrücke für das Musikfest gebaut. Nach gut zwei Tagen stand die Brücke und konnte auf ihre Belastbarkeit geprüft werden. Sie hält – und kann nun von den Besuchern des Musikfestes fleissig benutzt werden. Mit dem Brückenbau ist’s aber noch nicht getan: Weitere Angehörige des Zivilschutzes werden während und nach dem Musikfest für diesen Anlass im Einsatz stehen.

Aber nicht nur die Pioniere hatten ihre Einsätze. Die Betreuer hatten ihren Wiederholungskurs im Alterszentrum Bärenmatte. Es ist ein WK, der in schöner Regelmässigkeit stattfindet – und schon fast traditionell einen Ausflug mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrums beinhaltet.

Mit so vielen Angehörigen des Zivilschutzes hatte auch die Küche im Kommandoposten Zufikon alle Hände voll zu tun. Und egal, wo man hinschaute, überall sah man: Die jungen Männer in grün-orange sind motiviert dabei.

Anpacken für den Christchindlimärt

geschrieben am 29.11.2013

Der Einsatz am Christchindlimärt ist bei den Angehörigen des Zivilschutzes beliebt. Und so wurde – und wird – tatkräftig angepackt.

Die Vorbereitungen für den Christchindlimärt liefen in den vergangenen Tagen auf Hochtouren – und immer wieder sah man Angehörige des Zivilschutzes dazwischen. Unter der Leitung von Roger Nauer, der für das Ressort Bau im Christchindlimärt-OK verantwortlich ist, wurden so unter anderem rund 200 Tannenbäume, die den Markt schmücken werden, vorbereitet, die Holzhäuschen für den Glühweinverkauf und fürs Park & Ride montiert und weitere Aufbau-Aufgaben ausgeführt. Und auch in dieser Woche haben rund 15 Angehörige des Zivilschutzes beim Aufbau tatkräftig angepackt.

In den Gesprächen unter den Zivilschützern hört man immer wieder Anekdoten aus vergangenen Christchindlimärt-Einsätzen, was zeigt: Viele sind nicht zum ersten Mal dabei. So betonte auch Bernard Tardy, Kommandant der ZSO, dass dieser Einsatz sehr beliebt sei und es einige gebe, die explizit den Einsatz am Christchindlimärt wünschten.

Während des Christchindlimärts sorgt eine Gruppe Zivilschützer für die Sicherheit an den Bahnübergängen. Und auch in der kommenden Woche gibt’s zu tun: Beim Abbau ist der Zivilschutz ebenfalls im Einsatz.

Zivilschutz im Einsatz für die KEGA

geschrieben am 16.8.2013

Jonen: Die Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal hilft tatkräftig beim Auf- und Abbau der KEGA’13. Vergangene Woche wurde mit dem Stellen der Zelte begonnen.

Nächstes Wochenende findet die KEGA statt. Damit die über 100 Aussteller und über 10‘000 Besucher ein Dach über dem Kopf und einen Boden unter den Füssen haben, haben die Angehörigen des Zivilschutzes (AdZS) unter professioneller Anleitung beim Aufbau grösserer und kleinerer Zelte geholfen, Platten für den Boden geschleppt und bei manch weiterer Arbeit geholfen.

Rund 30 Zivilschützer waren vergangene Woche für die KEGA im Einsatz. Sie waren motiviert bei der Arbeit, und das hat sich jeweils im Verlauf des Nachmittags gezeigt: Der Materialnachschub war erst für den nächsten Morgen angekündigt, das vorhandene Material allerdings schon verbaut. So hat sich der Zivilschutz jeweils einen frühen Feierabend verdient. Auch Fabian Hauser, OK-Mitglied der KEGA und Verantwortlich für den Bau, lobte den Einsatz des Zivilschutzes.

Auch diese Woche sind wieder viele AdZS im Einsatz und helfen tatkräftig mit, dass die Ausstellung am Freitag starten kann. Er ist aber nicht nur beim Auf- und Abbau dabei, auch während der KEGA ist der Zivilschutz anzutreffen: Nebst Repol, Feuerwehr, Rettungsdienst und Samariterverein stellt auch die Zivilschutzorganisation an der KEGA vor und zeigt, dass sie ein wichtiger Betandteil des Bevölkerungsschutzes sind.

 

Nach der Ausstellung

Wenn die Ausstellung am kommenden Sonntag die Tore geschlossen hat, müssen die Zelte, Böden etc. wieder abgebaut werden. Auch hier werden wieder Angehörige des Zivilschutzes anpacken.

Nebenbei: Auf der Homepage der KEGA, www.kega13.ch, finden sich nebst vielen Fotos vom Aufbau auch von jedem  Tag ein Zeitraffervideo.

Vielfältige Zivilschutzeinsätze im Alterszentrum und im Berggebiet

geschrieben am 13.6.2013

Die Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal führte ihren diesjährigen Wiederholungskurs (WK) des Fachbereiches Betreuung im Alterszentrum Bärenmatt in Bremgarten durch. Zur gleichen Zeit stand auch der Pionierzug in einem externen WK in Schiers GR im Einsatz.

Der Zugführer Markus Egger konnte in Zusammenarbeit mit der Hausleitung des Alterszentrums Bärenmatt einen lehr- und abwechslungsreichen WK vorbereiten. Rund zwölf Zivilschützer konnten an diesem Kurs vom 12. und 13. Juni wertvolle Erfahrungen im Umgang und der Betreuung älterer Menschen sammeln. Mit viel Geduld und Engagement widmeten sich die Betreuer des Zivilschutzes den Zentrumsbewohnern. Sie ermöglichten ihnen ausgedehnte Spaziergänge, spannende Unterhaltungen und Spass bei Gesellschaftsspielen. Daneben lernten die Zivilschützer wichtige Regeln im Umgang mit betagten Menschen und erhielten ebenso vom technischen Hausdienst Instruktionen für den Umgang mit dem Rollstuhl oder dem Rollator.

Der zweite Tag stand ganz im Rahmen des Bewohnerausfluges an den Zugersee. Gestartet hat der T ag mit einer Carfahrt nach Zug, wo die Bewohner, Betreuer und Zivilschützer bei idealem Wetter aufs Schiff umstiegen. Auch das gemeinsame Mittagessen wurde auf dem Schiff eingenommen – auf dem Lunchschiff MS Rigi.

Oberstleutnant Werner Bolliger, Stabsbereichsleiter der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Aargau, besuchte den WK und kam zum Schluss, dass es sich um einen für alle involvierten Personen gelungenen WK handelte.

Im Kanton Graubünden standen vom 11. bis 14. Juni weitere rund 30 Zivilschützer des Fachbereiches Unterstützung im Einsatz. Für den Zugführer Marco Stingelin stand das praxisnahe Beüben von kürzlich neu angeschafften Gerätsschaften im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle für Arbeitseinsätze im Berggebiet (KAB) konnte ein sinnvoller WK initiiert werden. Im Rahmen der Berghilfe konnten in der Gemeinde Schiers an zwei Gebäuden Abrissarbeiten durchgeführt werden. So konnte für zwei Bergbauernfamilien ein wichtiger Grundstein für den Neuaufbau gelegt werden. Die Motivation der Mannschaft war hoch und es herrschte gute Stimmung. Über den Erfolg dieses WKs konnten sich Vertreter der Gemeinde Schiers bei einem Besuch selbst ein Bild machen. Auch Raymond Tellenbach, Zivilschutzverbandspräsident aus Bremgarten, bedankte sich beim Kommandanten Bernard Tardy für diesen wertvollen externen Zivilschutzeinsatz.

Ein starker Kontrast zum Alltag

geschrieben am 3.6.2013

Niederwil: Der Zivilschutz im Einsatz beim Reusspark

Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Mittleres Reusstal war auch dieses Jahr wieder zwei Tage im Reusspark Niederwil. Am 28. und 29. Mai 2013 fand der Wiederholungskurs «Betreuung» statt.

Zu Beginn am Dienstag wurden die Angehörigen des Zivilschutzes im Umgang und der Kommunikation mit demenzkranken Menschen geschult. Diese Form der Kommunikation, die im Reusspark gelebt wird, nennt man «Validation». In einer weiteren Schulung lernten die Zivilschützer den Umgang mit Rollstühlen, zum Beispiel, wie man eine Person mit möglichst wenig Kraftaufwand von einem Stuhl in den Rollstuhl setzt.

Nach diesem theoretischen Teil ging’s in die Praxis: Rund ein Dutzend Angehörige des Zivilschutzes verteilten sich auf die verschiedenen Abteilungen. Dort halfen sie bei der Betreuungsarbeit. Für viele Zivilschützer stellt das ein starker Kontrast zu ihrem sonstigen Alltag dar. Allerdings hatte es auch einen WK-Teilnehmer, der auch beruflich in diesem Bereich arbeitet. Eine Betreuerin beim Reusspark meinte dazu: «Das merkt man auch».

Am Mittwochnachmittag fand der beliebe Spielenachmittag für die Bewohnerinnen und Bewohner statt, bei dem nebst Reusspark-Mitarbeitenden und freiwilligen Helfern auch der Zivilschutz im Einsatz stand. Leider musste der Spielnachmittag dieses Mal wetterbedingt drinnen stattfinden. Dennoch hatten die Bewohnerinnen und Bewohner viel Spass beim Ausprobieren der zirka zwölf Spiele, die im Erdgeschoss des Hauptgebäudes verteilt aufgebaut waren.

Spass hatten nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch die Angehörigen des Zivilschutzes. So waren die Rückmeldungen am Schluss des WKs durchwegs positiv, und einstimmig war zu vernehmen, dass die diesjährigen Teilnehmer des Reusspark-WKs auch im nächsten Jahr gerne wieder hier bei der Betreuung helfen würden.

Tannen, Häuschen und Bahnübergänge

geschrieben am 3.12.2012

Schon fast traditionell ist die Zivilschutzorganisation (ZSO) am Christchindlimärt im Einsatz und hilft vor, während und nach dem Anlass.

Bereits vergangene Woche standen ein gutes Dutzend Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz für den Christchindlimärt in Bremgarten. Tannen wurden geschnitten, ihr Stamm angespitzt, und dann wurden die Tannen auf die Ständer montiert. Diese mussten dann an verschiedenen Positionen in der Stadt verteilt werden.

Dieser Einsatz stellt für die Zivilschützer einen Wiederholungskurs dar, diesmal mit dem Schwerpunkt auf Kettensägen. Die Kettensägen standen natürlich auch intensiv im Einsatz für diese Aufgabe. Nebst dem fachlichen Schwerpunkt betont Zivilschutz-Kommandant Bernard Tardy, dass auch die Förderung der Führungs- und Teamarbeit ein wichtiger Punkt dieses WKs ist.

Beim Abtreten dieser Gruppe Zivilschützer ist seitens des Christchindlimärt-OKs bereits rauszuhören, dass der Zivilschutz auch im kommenden Jahr wieder willkommen ist.

 

Weitere Arbeiten in dieser Woche…

Auch diese Woche sind wieder einige Zivilschützer im Städtli unterwegs und helfen bei den unterschiedlichsten Aufbauarbeiten, so wird zum Beispiel die Montage der beliebten Glühweinhäuschen. Ausserdem müssen die Marktstände, div. Bühnen und Samichlaushüsli montiert werden, die Bäume und Gitterabschränkungen an ihre definitiven Positionen gerückt werden, und viele weitere Aufgaben – so dass am Donnerstagnachmittag um 13.30 Uhr der Markt eröffnet werden kann.

Während dem Markt ist eine weitere Gruppe des Zivilschutzes unterwegs: Diese Angehörigen des Zivilschutzes sind im Bereich «Verkehrsdienst» ausgebildet. Sie sichern die Bahnübergänge, Zufahrten und Bushaltestellen, so dass dort keine gefährlichen Situationen entstehen können.

 

… und dann der Abbau

Dass der Markt am Sonntagabend nicht fertig ist, wird die letzte Gruppe Zivilschützer kommende Woche erfahren, denn abgebaut werden muss der Markt ja auch noch. Und auch bei dieser Aufgabe hilft der Zivilschutz mit.

Schutzräume kontrolliert

geschrieben am 25.10.2012

Von Montag bis Mittwoch waren Angehörige der Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal unterwegs, um den Zustand und die Einsatzbereitschaft von Schutzräumen zu kontrollieren. Die festgestellten Mängel wurden mit den Liegenschaftseigentümern besprochen. Der grösste Teil der Schutzräume befindet sich aber in einem guten Zustand und kann vorschriftsgemäss innert 24 Stunden betriebsbereit gemacht werden. Die ZSO Mittleres Reusstal bedankt sich bei den betroffenen Liegenschaftseigentümern für die freundliche Unterstützung.

Vielfältige Einsätze des Zivilschutzes

geschrieben am 13.6.2012

Die Zivilschutzorganisation Mittleres Reusstal hat neues Material erhalten und beübte es intensiv. Gleichzeitig hilft er bei der Sanierung des Schützenhauses in Arni – und die Betreuuer flogen mit dem Altersheim aus.

Das Material des Zivilschutzes wurde rundum modernisiert: Ein neuer Ersteinsatzanhänger enthält das Material, das im Ernstfall benötigt wird. Damit die Zivilschutz-Pioniere auch mit dem Material umzugehen wissen, wurden sie darauf geschult: In zwei Kursen an je zwei Tagen wurden alle Pioniere auf dem Waffenplatz in Bremgarten an den neuen Geräten geschult. Am Mittwoch und Donnerstag waren auch Gemeindevertreter aus den Verbandsgemeinden anwesend, um sich ein Bild vom neuen Material und dem Umgang der Zivilschützer damit zu machen.

Sanierung des Schützenhauses in Arni

Auf Anfrage der Gemeinde Arni standen zur gleichen Zeit sechs Pioniere des Zivilschutzes im Einsatz, die Sanierung des Schützenhauses zu unterstützen. Zunächst wurde ein Gerüst erstellt und der Innenausbau abgebrochen. Mit viel Muskelkraft wurde dann der Boden abgebaut und viele Kubikmeter Schutt in die Mulden transportiert. Ebenso galt es, die Ziegel ab dem Dach zu entfernen.

Altersheim-Ausflug ins Storchendorf Altreu

Während die Pioniere das neue Material beübt haben und bei der Sanierung geholfen haben, waren acht Betreuer im Altersheim Bärenmatt in Bremgarten im Einsatz. Sie gingen mit den Bewohnern spazieren, einkaufen, lasen ihnen vor und spielten Gesellschaftsspiele mit ihnen. Am Mittwoch begleiteten die Zivilschützer den Ausflug des Altersheims. Dieses Jahr ging es ins Storchenreservat Altreu. Trotz des durchzogenen Wetters gab es einiges zu entdecken.

Viele Angehörige des Zivilschutzes waren an verschiedenen Orten im Einsatz, was gerade an die Logistik grosse Anforderungen gestellt hat. Doch es hat alles gut geklappt – das Zusammenspiel der einzelnen Bereiche funktioniert.

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